Datenbereich und Zeitraum wählen

Administrationsrechte nötig6 Min.Zuletzt aktualisiert: 16.08.2026

Im Abschnitt „Auswertung" stehen zwei Felder, die gemeinsam über den Inhalt des Berichts entscheiden. Der „Datenbereich" legt fest, über wessen Daten gerechnet wird. Der „Ausgewertete Zeitraum" legt das Zeitfenster fest. Fallen Zahlen anders aus als erwartet, liegt es fast immer an diesen beiden Feldern.

Der Abschnitt „Auswertung". 1 „Ausgewerteter Zeitraum", darunter steht der Hinweis, dass Bestandszahlen immer zum Ausführungszeitpunkt gelten · 2 „Datenbereich", bei „Alle Mitarbeiter" erscheint die gelbe Warnung · 3 „Nur aktive Mitarbeiter auswerten", ab Werk eingeschaltet. Darunter folgen die Filter der gewählten Report-Art.

Der Datenbereich

Der Datenbereich schränkt die ausgewerteten Mitarbeiter ein. Damit schränkt er auch die Datensätze ein, die diesen Mitarbeitern zugeordnet sind. Welche Optionen erscheinen, entscheidet die gewählte Report-Art. Einzelne Arten bieten bewusst nicht alle an.

Das geöffnete Auswahlfeld „Datenbereich", hier beim Service-Report. Er bietet alle sechs Optionen an. Bei anderen Report-Arten ist die Liste kürzer.
FeldBedeutung
Alle MitarbeiterKeine Einschränkung. Der Bericht wird einmal erzeugt und geht an alle Empfänger. Auch Datensätze ohne verantwortlichen Mitarbeiter erscheinen. Oft ist genau das der Grund für den Bericht.
Nur eigene Daten des EmpfängersJeder Empfänger sieht ausschließlich seine eigenen Zahlen. Der Bericht wird für jeden Empfänger einzeln erzeugt.
Abteilung des EmpfängersJeder Empfänger sieht die Zahlen seiner Abteilung. Auch hier entsteht je Empfänger ein eigener Bericht.
Bestimmte MitarbeiterEine feste Auswahl von Personen, unabhängig davon, wer den Bericht bekommt.
Bestimmte AbteilungenEine feste Auswahl von Abteilungen.
Bestimmte BenutzergruppenEine feste Auswahl von Benutzergruppen.

Zwei Arten von Datenbereich, zwei Arten von Versand

Die sechs Optionen zerfallen in zwei Klassen, und das hat spürbare Folgen. Zu den festen Bereichen gehören „Alle Mitarbeiter" und die drei „Bestimmte …". Dort wird der Bericht einmal berechnet und identisch an alle Empfänger geschickt. Empfängerbezogen sind „Nur eigene Daten des Empfängers" und „Abteilung des Empfängers". Dort wird er für jeden Empfänger neu berechnet, jeder bekommt ein anderes PDF.

Der ausgewertete Zeitraum

Der Zeitraum ist unabhängig vom Versandintervall. Ein monatlich versendeter Bericht darf „Letzte Woche" auswerten. Auch hier begrenzt die Report-Art die Auswahl. Manche Arten kennen keine Momentaufnahme, andere bieten nur wenige Fenster an.

Das geöffnete Auswahlfeld „Ausgewerteter Zeitraum", hier beim Service-Report. Welche Einträge erscheinen, meldet die Report-Art. Diese Art bietet Jahresfenster nicht an, andere Arten kennen dafür keine Momentaufnahme.
FeldBedeutung
MomentaufnahmeKein Zeitfenster. Der Bericht beschreibt den Stand zum Zeitpunkt der Ausführung. Bewegungszahlen und Vergleiche zur Vorperiode entfallen dann vollständig.
Laufende / letzte Woche · laufender / letzter Monat · laufendes / letztes Quartal · laufendes / letztes JahrKalenderfenster. Die Woche beginnt am Montag. „Laufend" meint die angebrochene Periode bis zum Versandzeitpunkt.
Letzte 7 / 30 / 90 TageRollende Fenster. Sie enden mit dem gestrigen Tag, damit der angebrochene heutige Tag den Vergleich nicht verzerrt.

Warum Bestandszahlen dem Zeitraum nicht folgen

Die Kennzahlen eines Berichts zerfallen in zwei Gruppen, und nur eine davon reagiert auf den Zeitraum. Bestandszahlen beschreiben einen Stand, zum Beispiel offene Tickets, offene Verkaufschancen, offenes Volumen oder überzogene Kontingente. Einen Stand gibt es immer nur jetzt. Die Frage „wie viele Tickets waren letzte Woche offen" hat keine sinnvolle Antwort, weil sich der Bestand seither verändert hat. Bestandszahlen gelten deshalb ausnahmslos zum Ausführungszeitpunkt.

Bewegungszahlen zählen Ereignisse in einem Fenster, also neu erstellt, abgeschlossen, erfasst oder fakturiert. Nur sie folgen dem eingestellten Zeitraum. Genau das steht auch als Hinweis unter dem Feld: Bestandszahlen gelten immer zum Ausführungszeitpunkt, der Zeitraum wirkt auf die Bewegungszahlen.

Warum fehlt bei meiner Report-Art die Momentaufnahme?
Weil sie dort nichts auswerten würde. Berichte über erfasste Zeiten, Umsätze oder Bewertungen zählen nur Ereignisse in einem Fenster. Ohne Zeitraum gäbe es nichts zu zählen. Diese Arten bieten deshalb nur echte Zeitfenster an.
Warum enthält mein Bericht keinen Vergleich zur Vorperiode?
Vergleichswerte gibt es nur, wenn ein Zeitfenster gewählt ist. Zur Momentaufnahme gibt es keine Vorperiode gleicher Länge.
Ich habe den Datenbereich geändert und meine Auswahl ist weg. Ist das ein Fehler?
Nein, das ist beabsichtigt. Eine Auswahl von Abteilungen ergibt für „Bestimmte Mitarbeiter" keinen Sinn, deshalb wird sie beim Wechsel verworfen. Tragen Sie die Auswahl nach der Umstellung neu ein.
Bekommen bei „Nur eigene Daten des Empfängers" alle dasselbe PDF?
Nein. Der Bericht wird für jeden Empfänger einzeln erzeugt, jeder sieht nur seine eigenen Zahlen. Deshalb dauert ein solcher Lauf auch länger als einer mit festem Datenbereich.

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