ERP-Wertelisten pflegen
Voraussetzungen
Unter „ERP" liegen 23 Sektionen. Fast alle sind Wertelisten. Sie füllen die Auswahlfelder an Adressen, Konten, Artikeln und Belegen. Und sie spiegeln die Stammdaten des angebundenen Warenwirtschaftssystems. Bedient werden sie alle gleich. Dieser Artikel erklärt das Muster einmal und sagt danach, wofür jede Liste steht.
Das Bedienmuster
Wählen Sie in der Administration links „ERP". Daneben klappt eine zweite Navigationsspalte mit allen ERP-Sektionen auf, alphabetisch sortiert.
Die Navigation ist zweistufig. 1 „ERP" in der Hauptnavigation. 2 Die zweite Spalte mit allen 23 Sektionen, alphabetisch sortiert. 3 Der Pfad über der Tabelle nennt die geöffnete Sektion. Klicken Sie die gewünschte Sektion an. Im Inhaltsbereich erscheint die Tabelle. Darüber steht der Pfad, etwa „ERP / Steuercodes".
Klicken Sie für einen neuen Wert in der Toolbar auf „Hinzufügen". Am Ende der Tabelle entsteht eine leere Zeile. Sie ist farblich als neu markiert.
1 „Hinzufügen" erzeugt die leere Zeile. 2 Die neue Zeile ist am linken Rand farblich markiert. 3 „Speichern" schickt alles Gesammelte an den Server, „Abbrechen" verwirft es. 4 Der Zähler nennt die Zahl der offenen Änderungen. 5 „Löschen" wirkt dagegen sofort. Öffnen Sie eine Zelle mit einem Doppelklick und tippen Sie den Wert ein. Mit der Tabulatortaste geht es ins nächste Feld und am Zeilenende in die nächste Zeile.
1 Die geöffnete Zelle wird zum Eingabefeld. 2 Unter jeder Spaltenüberschrift steht ein Filterfeld. Klicken Sie auf „Speichern". Erst damit gehen die gesammelten Änderungen an den Server. Unter der Tabelle steht die ganze Zeit, wie viele Zeilen neu und wie viele geändert sind. „Abbrechen" verwirft alles Ungespeicherte.
Klicken Sie zum Entfernen die Zeile an und danach in der Toolbar auf „Löschen". Es erscheint eine Rückfrage. Nach dem Bestätigen ist der Eintrag sofort weg, unabhängig von „Speichern".
Die Spalten
Die meisten ERP-Sektionen haben genau zwei Spalten, beide Pflicht. Einige wenige bringen zusätzliche Felder mit. Diese stehen weiter unten in der Übersicht.
| Feld | Bedeutung |
|---|---|
| Bezeichnung* | Der Text, den Benutzer später im Auswahlfeld sehen. Er sollte für sich sprechen, denn außerhalb der Administration gibt es keine weitere Erklärung dazu. |
| Externe ID* | Der Schlüssel desselben Werts im angebundenen Warenwirtschaftssystem. Über ihn ordnet die Synchronisation die Einträge einander zu. Ohne passende Externe ID bleibt der Wert eine reine CITE-Angabe. |
* Pflichtfeld
Die 23 Sektionen im Überblick
Adressen und Kontakte
| Feld | Bedeutung |
|---|---|
| Adressgruppen | Gruppiert Adressen. Die Gruppe wird an der Adresse gesetzt und lässt sich in Listen filtern. |
| Ansprechpartnergruppen | Dasselbe für Ansprechpartner, etwa Einkauf, Technik oder Buchhaltung. |
| Auswertungskennzeichen | Freies Kennzeichen an der Adresse, gedacht für eigene Auswertungen. |
| Kontakttypen | Art des Kontakts. Spiegelt die entsprechende Liste des Warenwirtschaftssystems. |
| Firmengruppen | Konzern- oder Firmenverbund. Spiegelt die entsprechende Liste des Warenwirtschaftssystems. |
| Firmentypen | Rechtsform oder Firmenart. Spiegelt die entsprechende Liste des Warenwirtschaftssystems. |
| Ländereinstellungen | Die Länderstammdaten des Warenwirtschaftssystems. Achten Sie darauf, dass das Feld „Land" im Adressformular nicht auf diese Liste zugreift. Es greift auf die Systemländer zu. |
Kunden und Vertrieb
| Feld | Bedeutung |
|---|---|
| Kundengruppen | Gruppierung von Konten. Erscheint als Feld „Kundengruppe" in der Kontoansicht. |
| Vertreter | Vertriebsverantwortliche aus dem Warenwirtschaftssystem. Wird am Konto zugeordnet. Zusätzlich zu Bezeichnung und Externer ID gibt es hier die Schalter „Ist Provision" und „Ist Handelsvertreter". |
| Provisionsgruppen | Provisionsregelungen aus dem Warenwirtschaftssystem, mit dem zusätzlichen Schalter „Ist Umsatzbezogen". |
| Angebotsstatus | Statuswerte für Verkaufsbelege. Erscheint an Beleg und Belegliste als „Angebotsstatus". |
Artikel und Belege
| Feld | Bedeutung |
|---|---|
| Artikelgruppen | Gruppierung von Artikeln. Erscheint als Feld „Artikelgruppe" in der Artikelansicht. |
| Mengeneinheiten | Einheiten wie Stück, Stunde oder Pauschale. Spiegelt die entsprechende Liste des Warenwirtschaftssystems. |
| Verkaufsbelegarten | Die Belegarten der Verkaufsseite. Neben Bezeichnung und Externer ID setzen Sie hier den „Belegtyp" mit den Werten Angebot, Auftrag, Lieferschein, Rechnung und Gutschrift. Dazu kommen die Schalter „Berechnet", „Bestellt" und „Geliefert". „Angebot" ergibt sich aus dem Belegtyp und ist nicht änderbar. |
| Einkaufsbelegarten | Dasselbe für die Einkaufsseite, mit dem Belegtyp Anfrage, Bestellung, Lieferschein, Rechnung oder Gutschrift. Der Schalter „Preisanfrage" ergibt sich aus dem Belegtyp und ist nicht änderbar. |
Finanzen und Buchhaltung
| Feld | Bedeutung |
|---|---|
| Sachkonten | Die Sachkonten der Buchhaltung. Werden an Artikeln, Vertragspositionen und in der Abrechnung verwendet. |
| Erlöscodes | Erlösschlüssel. Werden an Artikeln und in der Abrechnung verwendet. |
| Steuercodes | Steuerschlüssel der Belegpositionen. Hier kommt zur Bezeichnung und Externen ID der Wert „Steuersatz" hinzu. |
| Besteuerungsarten | Legt die steuerliche Behandlung fest. Wird am Konto als „Besteuerungsart" zugeordnet. |
| Kostenstellen | Kostenstellen der Kostenrechnung. Werden Projekten und Abrechnungspositionen zugeordnet. Diese Liste hat zusätzlich ein Kennzeichen „Aktiv". |
| Kostenträger | Kostenträger der Kostenrechnung, ebenfalls mit Kennzeichen „Aktiv". Werden an Projekt, Vertragsposition und Abrechnung verwendet. |
| ERP Perioden | Buchungsperioden des Warenwirtschaftssystems. Zusätzlich zu Bezeichnung und Externer ID werden „Periode Beginn" und „Periode Ende" gepflegt. |
Technik
| Feld | Bedeutung |
|---|---|
| ERP Synchronisation | Das ist die Konfiguration des Datenabgleichs, keine Werteliste. Sie ist im Artikel „ERP-Synchronisation einrichten" beschrieben. |